Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Forderungen zum Mindestlohn in der Weiterbildung diskutieren

(24.06.2016) Am 31. Dezember läuft der aktuelle Mindestlohn in der SGB II/SGB III geförderten Weiterbildung aus. Damit nach diesem Termin mindestens nach dem Mindestlohngesetz gezahlt wird, muss bis dahin ein neuer Tarifabschluss erzielt und wiederum für Allgemeinverbindlich erklärt werden.

Die Bundestarifkommission wird am 5. Oktober die Forderungen für dann beginnenden Tarifverhandlungen beschließen. Bis dahin sind alle aufgefordert, ihre Positionen in einer Mitgliederdiskussion in den betroffenen Unternehmen zu führen.
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Lehrkräfte in Deutschkursen brauchen endlich bessere Arbeitsbedingungen

(22.06.2013) Die Deutschlehrer_innen in Integrationskursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben sich im Juni zu einem bundesweiten Bündnis zusammengeschlossen. Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der meistens im Honorarverhältnis beschäftigten Lehrkräfte.

Die Bundesarbeitsgruppe Weiterbildung des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung hat seine Positionen zur Bezahlung von Lehrkräften in Integrationskursen in einem Beschluss festgelegt. „Die selbständigen DaZ/DaF-Lehrer_innen arbeiten meistens hauptberuflich und überwiegend für einen Auftraggeber als selbstständige Honorarlehrkräfte. Aus diesem Grunde sind sie als Arbeitnehmerähnliche Personen entsprechend § 12 a TVG zu behandeln. Darum haben sie einen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. Sie brauchen darüber hinaus eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, finanzielle Absicherung bei Auftragsausfall, bei Fehlzeiten wie z.B. Mutterschutz, in Ferienzeiten und für auftraggeberfinanzierte Fort- und Weiterbildung sowie bezahlte Teilnahme an Fachkonferenzen.“

Ziel bleibt die Festanstellung bei den Trägern, deren Bezahlung sich an der tariflichen Entlohnung von Berufsschullehrern ausrichten muss. Soweit diese Forderung politisch nicht durchsetzbar ist, wird zumindest eine tarifliche Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen nach § 12 a Tarifvertragsgesetz angestrebt. Diese Lösung ist mangels eines Arbeitgeberverbands allerdings nur betrieblich möglich.
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